Das 1. Kürbisbrot

Geschrieben von Angelica am 8. August 2011

unser kuerbisbrot
Bei uns fängt so ganz langsam die Kürbiszeit an. Im vergangenen Jahr haben wir einige Erfahrungen mit den Riesenbeeren (ja, der Kürbis gehört zu den Beerenfrüchten) gemacht. Am besten schmeckt uns der Hokkaido-Kürbis, er bringt dieses schöne Gelborange in Brote und Suppen.

Der Hokkaido, den wir heute von Lidl mitgebracht haben, ist bereits verarbeitet. Hier das Rezept für unser Kürbisbrot.

Zutaten

  • 300 g Kürbiswürfel
  • 100 g Kürbiskerne
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • 500 g Mehl
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 1 Päckchen Trockenbackhefe

So wird es gemacht

Hokkaido-Kürbis schälen (man kann bei diesem Kürbis zwar die Schale mit verwenden … tun wir aber nicht), 300 g abwiegen. 125 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, Kürbiswürfel einfüllen und weichkochen.

Inzwischen Kürbiskerne in der Mulinette (oder einem ähnlichen Gerät) kleinhacken. Mehl in eine Schüssel geben, Trockenhefe, Zucker und Salz untermischen, Kürbiskernstücke hinzufügen.
Das kuerbisbrot
Die gekochten Kürbiswürfel abgießen und entweder mit dem Stabmixer pürieren oder einfach mit einem Kochlöffel etwas breiig-stückig rühren (das mögen wir viel lieber!). Wasser und Milch zum Kürbismus hinzufügen und dann vorsorglich die Temperatur messen. Wir haben dafür ein Wasserthermometer. Man kann auch mit einem (sauberen!) Finger testen, ob das Gemisch nicht mehr zu heiß ist. Warum das Ganze? Hefe verliert ihre Triebkraft, wenn die sie umgebende Masse heißer als 50 Grad Celsius ist … immerhin sind das ja “Lebewesen”, die den Teig aufgehen lassen.

Nun also die feuchten Zutaten in die Mehl-Kürbiskern-Hefe-Zucker-Salz-Mischung geben und die Küchenmaschine ihre Knetarbeit erledigen lassen. Wenn sich der Teig vom Schüsselrand löst, darf er ungefähr 30 bis 40 Minuten gehen …wobei er ganz brav in der Schüssel bleibt, sich nur mindestens verdoppeln muss.

Ist das passiert, wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ohne Mehl klebt das Zeug) noch einmal gut durchgearbeitet (Handarbeit – Hände vorher gut waschen) und zu einem Laib geformt. Wenn man das Brot in Form bringen möchte, sollte man den Teig in eine gefettete Kastenform geben. Wenn nicht, dann wird das fertige Brot so aussehen wie auf dem Foto … groß und etwas flach.

Bei 170 Grad Celsius ist das Brot in etwa 35 bis 40 Minuten fertig.

Geschmackurteil: Zur Kürbissuppe hat es ausgesprochen lecker geschmeckt. Wobei Anne meinte, es hätte etwas würziger sein können. Also, Notiz an mich, die Bäckerin: Das nächste mal ein bisschen mehr Salz und vielleicht auch Chili zugeben.

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Kategorien: Einkaufen Essen Kochen

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