Popeln bis zur Hirnrinde

Geschrieben von Anne am 25. Mai 2011

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Heute war ich wieder einmal als Beifahrerin auf dem Weg nach Bockel. Schön die A1 runter – und da ausnahmsweise mal kein Stau war, konnte ich gemütlich andere Auto- und LKW-Fahrer beobachten.

Ich liebe es, einfach Menschen zu beobachten – nur dann sieht man sie wirklich.

Man sieht nicht das. was sie einem zeigen wollen, nein, man sieht das wahre “Ich”. Und ich hoffe inständig, dass mein wahres “Ich” nicht so eklig ist wie dass einiger Mitmenschen.

Was habe ich heute gesehen?

Zuerst sah ich einen LKW-Fahrer, der telefoniert hat. Ich muss es noch mal nachrecherchieren, aber ich glaube, das ist schon lange VERBOTEN… zumindest beim Fahren.

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Dann sah ich – und das haute mich echt um – einen, der gelesen hat… schön die Schmuddel BILD auf dem Lenkrad und vertieft in die doch so “anspruchsvollen” Artikel. Dass durch seine “BILDungswut” Menschen sterben könnten, ist ihm wohl völlig egal.

Was vielleicht nicht so gefährlich ist wie das Lesen am Lenkrad, ist das POPELN. IIIIIIGIIIITTT!!!!! Tatsächlich popelte fast die Hälfte aller Männer. die ich heute beobachtet habe. Ich könnte mich schütteln, so eklig ist das. Ist das ein geheimer Sport. der noch nicht zu mir durchgedrungen ist? Warum machen das fast nur Männer? Was findet man, wenn man tief in der Nase wühlt? Kann man das Hirn verletzen? Leiern die Nasenlöcher irgendwann aus? Was macht man mit dem, was man da findet? Fragen über Fragen… dem muss ich mal auf den Grund gehen…

Ein anderes Mal…

Anne

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Kategorien: Beobachtung Gedanken

Kommentare: 2 Kommentare

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Auf dieses Thema gibt es 2 Reaktionen

  1. HamburgWeltstadt (1 comments)

    Nun gibt es die Antworten auf die Fragen.
    Man findet entspannung! Poppeln ist quasi ein loslassen von gesellschaftlichen Zwängen. Einfach mal die niedrigen Instinkte rauslassen und in die Nase eindringen. Danach schnippt man ihn ganz lässig von sich. Warum? Weil man es kann!

    Hanseatische Grüße

    • Angelica Langley (2 comments)

      Schön und gut, wenn man ihn (den Popel) nur lässig oder elegant wegschnittpen würde. Gesehen wurde nämlich auch (diverse Male) das genüssliche Verspeisen. Guten Appetit kann man da nur sagen.

      Gruß vonne Küste

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