Schritt für Schritt: Die Küchenarbeitsplatte
Geschrieben von Anne am 30. Mai 2011
Angefangen hat alles mit dem Wunsch, eine echte Holzarbeitsplatte in der Küche haben zu wollen.
Die Arbeitsplatte zu finden, war zuerst nicht schwer. Dezember 2010 habe ich meine perfekte Küchenarbeitsplatte bei OBI entdeckt und mich unsterblich verliebt (soweit man sich in sowas verlieben kann). Noch hatte ich keinen Platz zum Lagern, und die Küche war noch lange nicht so weit. Aber ich wusste, dass ich MEINE Arbeitsplatte bei OBI bekomme.
Pustekuchen! Im April 2011 war es denn so weit, und ich konnte endlich meine Arbeitsplatte bei OBI bestellen. Doch oh Schreck! Die Arbeitsplatte gab es nicht mehr. In Gedanken versuchte ich mir schon einzureden, dass auch eine „künstliche“ Arbeitsplatte nicht der Weltuntergang ist und dass auch so etwas irgendwie mit viel Wohlwollen vielleicht irgendwann mal schön aussehen würde. Und wenn nicht – mein Gott, es ist ja nur eine Küchenarbeitsplatte. Doch um ehrlich zu sein: Ich war fertig mit der Welt. Also raus aus OBI, nachdem ich aus Frust noch einen Haufen Gartenpflanzen gekauft habe und ab ins Internet nach MEINER Küchenarbeitsplatte gesucht. Tante Google hat so einiges ausgespuckt – aber entweder war es viel zu teuer oder einfach nicht das, was ich wollte.
Angelica kam dann, nachdem sie sich lange mein Gejammer über die gemeine Welt anhören musste, auf die Idee, noch einmal bei OBI anzurufen und wegen der Platte nachzufragen.
Ich mache es kurz! Man konnte genau MEINE Küchenarbeitsplatte bestellen. Das haben wir gemacht, und zwei Wochen später kam der LKW mit meinen Platten auf den Hof gefahren. Jipii.
Es dauerte noch eine Woche, bis die netten Handwerker kamen, um meine Küche aufzubauen. Hätten das ja selbst gemacht, aber man muss auch wissen, wo seine kräftemäßigen Grenzen liegen *g*.
Wir fahren ja gerne in alle möglichen Baumärkte. Das mussten wir auch, um ein Küchenarbeitsplattenöl zu finden. Sage und schreibe haben wir drei Baumärkte und ein Küchenstudio abgeklappert, um dann schlussendlich wieder bei OBI das Öl zu finden.
Nach der Aktion könnte ich noch zum OBI-Fan werden.
Biopin | Wohnen / Arbeitsplatten-Hartöl ist es nun geworden.

Beim Öffnen der Öldose schlägt einem kein schrecklicher Geruch entgegen. Es ist eigentlich recht unaufdringlich und lässt sich mit einem Pinsel sehr einfach auftragen. Die Holzstruktur wird noch toll hervorgehoben und bekommt eine unglaubliche Lebendigkeit, die ich mir von einer Echt-Holzplatte gewünscht hatte.
Ich dachte mir so beim Auftragen: Gott sei Dank ist es kein Plastik.
Hier sieht man schön den Vorher – Nachher-Effekt.

Oben unbehandelt und unten behandelt mit dem Arbeitsplatten-Hartöl.
Biopin sagt über das Arbeitsplatten-Hartöl.
Atmungsaktiver und wasserabweisender Grund- und Endanstrich für stärker strapazierte Holzoberflächen im Innenbereich. Arbeitsplatten-Hartöl macht Hölzer resistenter gegen Feuchtigkeitseinwirkungen (Wasser, Kaffee, Rotwein, Zitronensaft etc.) und andere Verschmutzungen. Der Farbton des Untergrundes wird etwas vertieft, die Maserung von Hölzern belebt. Nach der Durchtrocknung für Kontakt mit Lebensmitteln geeignet.
Alle, die bis jetzt meine Küche gesehen haben, sind begeistert und fühlen sich gleich wie daheim. Ja, Holz muss man pflegen und ja, Holz ist auch empfindlich, aber meine Küche ist so, für mich wunderschön und ich bin gerne in dem Raum und das ist doch im Endeffekt das wichtigste überhaupt.
Auf zum Kuchenbacken
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Geschrieben von Anne
Kategorien: Barlt Selbermachen Unser Haus
Schlagwörter: Arbeitsplatte, Haus, Küche, Öl
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