Pflastermacher – ein Traum wird wahr!

Asche auf mein Haupt! Ich habe meinen Blog und damit euch, liebe Leser, schwer vernachlässigt. Ich gelobe Besserung. Manchmal passiert im richtigen Leben so viel, dass man online nicht mehr hinterher kommt.

Nun aber zu dem Pflasermacher. Es gibt die Website: www.pflastermacher.de. Diese beobachtete ich eine ganze Weile, und habe lange mit dem „Römischen Pflaster“ geliebäugelt 🙂 Irgendwann vor einiger Zeit, hatte die Webseite einen Relaunch – und plötzlich was das „römische Pflaser“ nicht mehr da. Ach du Schreck! Ich war mal wieder zu spät.

Schnell eine E-Mail an die Firma geschickt und auch prompt eine Antwort bekommen. Der Pflasermacher wird wohl nicht mehr hergestellt, aber man hätte noch Restexemplare, die ich haben könnte. GEIL!

Zwei Stück bestellt, und Dank PayPal hat alles super schnell geklappt, und keine Woche später hatte ich mein „römisches Pflaster“ hier 🙂

Schritt eins :)

Auf dieser kleinen Fläche wollten wir nun eine „Taro“-Terrasse anlegen!

Die wenigen Rasen-Fragmente habe ich mit der Schaufel abgetragen und den Boden ein wenig geebnet.

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Hier siehst du alle meine Utensilien.

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Angelika mixt Wasser und Estrich-Beton mit der Bohrmaschine. Taro und Brandy sind immer mit dabei!

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Es hat ca. drei Pflastermacher-Formen gedauert, bis wir die optimale Flüssigkeitsstufe entwickelt haben. Im Schnitt braucht man einen 40kg Sack für eine Form. 40kg Estrich-Beton bei Toom für Euro 2.99. Der Pflastermacher ist 60×60 cm.

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Form auf den Boden legen und füllen…. einfach!

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Schön gleichmäßig verteilen und gut mit einem Gummihammer anklopfen, damit alle Luftblasen raus gehen.

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Eine Form ist voll und von dem Sack Estrich-Beton bleibt noch ein wenig übrig. Aber ich sagte ja oben schon, ein Sack, eine Form.

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Schön glätten 🙂 Estrich-Beton anziehen lassen und Form vorsichtig abheben. Dann kann man gleich die Form drehen und wieder anlegen.

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Fällt die „beigefarbene“ Stelle auf? Lach! Wir hatte noch ein wenig Ruck-Zuck-Beton übrig von einer Adventsbastelei und haben den Rest davon für eine Form genommen. Tja LEIDER hat der eine andere Farbe. Angelika mag das Beige lieber als das Grau. Allerdings war der Ruck-Zuck-Beton um einiges teurer.

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Eine Woche haben wir die kleine Taro-Terrasse trocknen lassen und sind dann das erste Mal drüber gelaufen 🙂 Ich hatte Angst, dass die Betonteile unter mir zerbrechen. Keine Sorge! Alles ist heil und stabil. Ich habe mich für Basalt Fugensplitt entschieden. Keine Ahnung, ob das eine gute Idee war… Werden wir mit der Zeit sehen.

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Fugensplitt ist hier eingearbeitet.

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Fertig ist unsere eigene Taro-Terrasse.

Probleme:

  1. Der Estrich-Beton Sack ist echt schwer. Wir haben den Inhalt mit einer kleinen Schaufel in den Mix-Eimer geschaufelt, weil keiner von uns ihn hochheben konnte.
  2. Auch musste ich meinen Freund C. bitten, mir diese Säcke im Baumarkt zu kaufen, weil ich selbst sie nie angehoben bekommen hätte. In diesem Sinne: DANKE C. DU BIST EIN SCHATZ!
  3. Man muss wirkllich dran denken, die Form zu drehen. Einmal haben wir nicht aufgepasst und schwups haben zwei Formen die gleiche Ausrichtung. Das ärgert mich 🙁
  4. Die richtige Konsistenz des Estrichbetons ist wichtig. Zu fest ist nicht gut und zu flüssig auch nicht. Das ist etwas fummelig, aber bekommt man hin.
  5. Der Untergrund muss so plan wie irgendmöglich sein 🙂
  6. Bleib bei einer Sorte Beton! Außer du magst es bunt!

 

2 Gedanken zu „Pflastermacher – ein Traum wird wahr!“

  1. Hallo, sieht wirklich supi aus!
    Frage, wie stabil sind diese Pflaster denn?
    Würden die auch ein Gewicht mit dem Auto aus halten? wenn die Fugen gut verfüllt sind?

    Danke und Gruß
    Thomas

    1. Moin Thomas, erst einmal vielen Dank. Ob das Pflaster ein Auto aushalten würde, kann ich mit Bestimmtheit nicht sagen. Auf der Website des Anbieters gab es allerdings Bilder von Auffahrten. Vielleicht schreibst du diese Firma einfach mal an.
      Liebe Grüße Anne

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