Auweia das tut weh!

Ich selbst halte mich nicht für die Mega-Putzfee. Eigentlich bin ich, was Ordnung betrifft, relativ schmerzbefreit, und meine Toleranzschwelle liegt sehr hoch.

Was ich aber nicht mag, sind Schmutz, Schimmel, Spak, Bäh, Brrr, Ihhh, Pfui und wie man sonst noch zu total Verdrecktem sagt.

Ich schreibe die Tage über den Backofen eines alleinstehenden Mannes und wie ich diesen retten will. Nein nicht den Mann! Den Backofen natürlich!

Wir sind hier in dieses Haus gezogen, und wie das so ist, hat man nicht gleich so viel Geld, um alles neu, schick, modern oder einfach nur nach seinen eigenen Vorstellungen umzubauen.

Ein gutes Beispiel ist das Badezimmer.

In den Siebzigern oder Achtzigern hatten die Sanitärkeramiken in den Badezimmern so klangvolle Namen wie: Azalee, Balibraun, Bahamabeige, Curry, Indischelfenbein, Jade, Manhattan, Rose, Bermudablau, Sunset, Vanille und wie sie noch alle hießen!

Unser Badezimmer ist in Curry. Die Fliesen, von denen wir noch eine ganze Latte Ersatzfliesen im Keller haben, nenne ich mal „erbrochene Erbsensuppe“ mit braunen Pressblumen. Um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, haben die Gestalter dieses Badezimmeralbtraumes die Fugen weiß gehalten.

Ein neues Bad ist teuer!

Schweine teuerSau teuer … fast unbezahlbar.

Also heißt es sparen.

Safety first! Bei scharfen Reinigungsmitteln NIE NIE NIE die Handschuhe vergessen. Vergiss die lieber auch nicht, wenn du den Dreck von Fremden weg machst.

Bis dahin muss das Bad zumindest grundgereinigt werden.

Erst einmal die Fugen.

Okay, besser geht es LEIDER nicht.

Die Decke

Leute! Man muss L Ü F T E N nach dem Duschen oder Baden. Dann schimmelt auch nicht die Holzdecke.

Und zum Schluss einfach alles.

Ist immer noch hässlich, duftet aber toll.

Retrobadezimmer … kommt vielleicht wieder in Mode.

HAHA – NICHT!

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