Der NordseeblogGeschrieben von Angelica am 28. Juli 2011
Kräuter sind etwas Wunderbares. Diese zarten Pflänzchen können mehr als nur mit ihrer raffinierten Würze unseren Gaumen verwöhnen, sie tun auch viel für unser Wohlbefinden.

Frische Kräuter aufbewahren
Die meisten Kräuter bleiben einige Tage frisch, wenn man sie in einem Gefrierbeutel im Kühlschrank aufbewahrt. Für Petersilie den Beutel vorher mit Wasser ausspülen. Schnittlauch nicht in Wasser stellen, er fault darin schnell.
Kräuter trocknen
Einfach ungewaschen kopfüber an einen luftigen, warmen (nicht sonnigen) Platz aufhängen. Eventuell im Backofen bei maximal 40 Grad nachtrocknen (Backofentür einen Spalt offen lassen). In gut verschließbare und lichtgeschützte Behälter füllen. So bleibt das Aroma etwa ein Jahr lang (mehr oder weniger intensiv) erhalten.
Kräuter einfrieren
Die Kräuter hacken, in Eiswürfelbehälter füllen, mit Wasser oder Brühe aufgießen und einfrieren. Danach die Würfel in Gefrierbeutel umfüllen und zum Kochen später tiefgefroren verwenden. Die Tütchen mit Namen versehen, weil sich gehackte Kräuter ziemlich ähnlich sehen. Haltbarkeit: etwa ein Jahr.
Geschrieben von Angelica
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Geschrieben von Angelica am 22. Juli 2011
Blattsalate sind beliebte Klassiker unter den Salaten. Sie können mit unterschiedlichen Salatpflanzen zubereitet werden. Es gibt milde bis geschmacklose Salatpflanzen bis zu sehr aromatischen oder bitteren Salatblättern. Hier ein Überblick.

Knackige, weiß-gelbe Blätter, die einen kolbenähnlichen Kopf bilden. Unbedingt lichtgeschützt lagern, sonst verfärben sich die Blätter grün, werden bitter. Mal nicht nur als Salat probieren, sondern auch gedünstet mit etwas Sahne und Speck.
Rübstiel sind sie Stiele und Blätter von Speiserüben- oder Kohlpflanzen besser gesagt eine eigenständige, vom Rübsen abstammende Unterart mit stark gefiederten Blättern.

Runder, fester, dicht verschlossener Kopf. Sehr robust, bleibt etwa eine Woche frisch. Die Blätter sind fleischig und knackig – daher auch der Name Krachsalat. Prima in Salatmischungen, fein in Wraps, Hotdogs oder zu gebratenem Fleisch.
Auch krause Endivie genannt. Stark gezahnte Blätter mit leicht bitterem Geschmack. Der Kopf hat ein helles, sehr zartes Herz. Passt zu gebratener Geflügelleber oder zu Ziegenfrischkäse. Als Dressing geeignet ist eine Senf-Vinaigrette.

Sehr empfindlich, daher rasch verbrauchen. Beim Einkauf auf intensiv grüne Blätter ohne Flecken und einen festen Kopf achten. Das helle Herz ist schön knackig, schmeckt sehr mild. Ideal mit würzigen Partnern wie Oliven, Tomaten und Kapern.
Derbe, dunkelgrüne Blätter mit dicker Blattrippe. Im Sommer milderer Geschmack als im Winter. Enthält verdauungsfördernde Bitterstoffe. Daher ein guter Vorspeisensalat. Aber auch fein im Kartoffelsalat oder im Sauerrahm-Dressing.

Pflücksalat mit stark gekrausten Blättern. außen dunkelrot, zum Strunk hin grün. Kleine Köpfe sind milder als die größeren. Der nussige, recht kräftige Geschmack harmoniert prima mit kräftigen Saucen. Lollo Rosso passt zu Kurzgebratenem.
Chinakohl hat einen festen, schmal bis ovalen zylindrischen Kopf mit einem Gewicht von einem bis drei kg. Die Blätter des Chinakohls sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Chinakohl ist ganzjährig verfügbar.

Runder, fester Kopf mit burgunderfarbenen, weiß durchzogenen Blättern. Die meisten Bitterstoffe stecken im Strunk, sie sind im Sommer intensiver als im Winter. Am beten gemischt mit anderen Salaten oder gedünstet in Risotto oder in Nudelgerichten.
Namensgeber sind die eichenlaubähnlichen blätter, die zusammen einen lockeren Kopf bilden. Farbe: grün bis intensiv rot. Isti m Kühlschrank nur ein bis zwei Tage haltbar, daher rasch verbrauchen. Nussiger Geschmack. Passt gut zu Entenbrust und fisch.

Auch Romana-Salat genannt. Fester Kopf mit länglichen, stark-rippigen Blättern. Herber und kräftiger als Kopfsalat. Gekühlt etwa drei Tage haltbar. Gut in Partysalaten wie Reis-, Nudel- oder gemischtem Salat, da die Blätter nicht so shcnell zusammenfallen.
Mangold ist mit seinen langgestielten, bis zu 30 cm langen Blättern ein spinatartiges Gemüse. Es gibt diverse Sorten mit verschieden Blattfarben (bleich, gelb, hell- bis dunkelgrün), die Blätter können knitterig oder glatt sein. Man kann die Blätter und Stiele verzehrt aber nicht die Wurzeln.

Trendsalat der letzten Jahre. Sehr intensiver, scharf-nussiger Geschmack. Dicke Blattstiele sehr nitratreich, dabei beim Putzen besser entfernen. Fein in Salatmischungen, aber auch pur mit Parmesan und Balsamico-Essig. Oder in Verbindung mit Tomaten.
Aufbewahren: Blattsalate halten am längsten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks.
Waschen: Salatblätter in laufwarmem Wasser vorsichtig waschen und gut trockenschütteln. Das geht am besten in einer Salatschleuder. Sonst verwässert das Dressing undschmeckt fade.
Zubereiten: (Blatt-)Salate erst unmittelbar vor dem Servieren zerkleinern. So bleiben sie schön knackig-frisch undvoller Aroma sowie Vitamine.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Essen Kochen Obst und Gemüse
Schlagwörter: Diät, Gesund, lecker, Salat, superlecker
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Geschrieben von Angelica am 21. Juli 2011

Schnittblumen müssen im Wasser stehen, um nicht innerhalb kürzester Zeit zu welken. Sprich: Es ist ein Gefäß nötig, in dem das lebenswichtige Nass bevorratet wird. Dieses Gefäß hat jedoch nicht nur einen praktischen Wert. Es soll die Blumen vor allem in ihrer optischen Wirkung unterstützen und ihnen genügend Raum für die Entwicklung lassen.
Gefäße für Blumen gibt es in unendlich vielen Variationen: Blumenvasen, Bodenvasen, Liegevasen, Altarvasen, Grabvasen, Glasvasen, Kugelvasen, Zylindervasen, Duovasen, Porzellanvasen, Hängevasen, Deckelvasen, Trompetenvasen, Wandvasen, Klemmvasen, Doppelvasen, Ziervasen, Kratervasen, Flaschenvasen, Hyazinthen-Vasen, Keramikvasen, Tischvasen, Herzvasen, Ringvasen, Kristallvasen, Tonvasen, Halsvasen, Quadratvasen, Mondvasen, Winterblattvasen, Gesteckvasen, Krugvasen oder Bauchvasen … um nur einige zu nennen. Ohne Zweifel sind viele von ihnen nützlich und wunderschön. Doch um die am meisten geschätzten Blumenstrauß-Varianten perfekt zur Geltung zu bringen, braucht man kein umfangreiches Formen- und Größen-Sortiment, da reichen fünf schlichte Formen völlig aus: die Kugelvase groß, die Kugelvase klein, die Zylindervase, die Einzelblumenvase und der Glashafen.
Die von den meisten Menschen geschätzten rund gebundenen, üppigen bunten Sträuße kommen in Kugelvasen am besten zur Wirkung. Sie lassen den floralen Werkstoffen viel Freiraum zur Entwicklung. Sich öffnende Blütenköpfe neigen sich über den Vasenrand und bieten Einsicht in ihr Innenleben. Diese Wuchsbewegung schaut halt in Kugelvasen am schönsten aus. Neben dem Klassiker aus Glas, gibt es Gefäße aus Porzellan, Steingut und Steinzeug. Dabei sollte man ruhige, klare Unifarben stark gemusterten Varianten vorziehen. Der Grund: Die Blumenarrangements brauchen keine farbliche Konkurrenz!
Zunehmend beliebter werden locker gebundene höhere Sträuße. Sie passen wunderbar in eine zylindrische Vase. Die etwas majestätische Wirkung der Arrangements wird dadurch noch verstärkt. Bei den höheren Sträußen spielt das Größenverhältnis Vase / Strauß eine nicht unwichtige Rolle. Klassische Proportionen, etwa der “goldene Schnitt”, sind in der modernen Floristik jedoch kein Dogma mehr. Wo es früher eindeutig hieß: ein Drittel Vase, zwei Drittel Strauß, hat man heute wesentlich mehr Gestaltungsfreiheit.

Floristisch dekorierte Einzelblüten sind derzeit sehr gefragt. Dabei ist es nicht ausschließlich der Preis, der reizt, sich zu beschränken. Es ist auch die Optik, die besticht. Großblütige Rosen, Calla und Anthurien, aber auch eine Hortensiendolde, Ingwerblüten oder sogar Gerbera passen in die klassische Einzelblütenvase. Die schmale Öffnung ist hier wichtig. Ob das Gefäß sich am Boden bauchig öffnet oder gradlinig bleibt, ist reine Geschmackssache.
Tipp: Gefäße mit schmalen Öffnungen und bauchigem Boden lassen sich meist nur schwer von innen säubern. Hilfreich zur Beseitigung von Ablagerungen (und Bakterien) sind Kukident-Tabletten.
Es muss nicht immer ein floristisch gestylter Blumenstrauß sein, der Blicke auf sich zieht. Manchmal ist es auch ein “Arm voller Blumen” die passende stimmungsvolle Dekoration. Hier kommt dann der Glashafen, das stämmige, rechteckige Gefäß zum Einsatz. Für die jetzt so beliebten Sonnenblumen, die viel Wasser benötigen, und die allerersten Spätsommerfrüchte bietet wo ein Gefäß reichlich Platz.
Als “Goldener Schnitt” bezeichnet man das ästhetische Verhältnis zur Aufteilung einer Strecke in zwei Abschnitte. Der längere Abschnitt verhält sich dabei zum kürzeren, wie die Gesamtstrecke zum längeren Abschnitt. Das Verhältnis dabei beträgt etwa 1 : 1,618. Der goldene Schnitt gilt als besonders harmonisch. Dieses Teilungsverhältnis findet sich oft in der Natur wieder.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Blumen und Pflanzen
Schlagwörter: Blumen, Dekoration, Gemütlichkeit, Vase
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Geschrieben von Angelica am 15. Juli 2011

Die “Sprache der Blumen” hat Im beginnenden 19. Jahrhundert ihre Wurzeln. Damals drückte man “durch die Blume” aus, was man nicht auszusprechen wagte. Heute, im Zeitalter von Computer, eMail und Internet, erlebt die Blumensprache – wie so vieles aus der Vergangenheit – ein Revival. Ein kleiner Leitfaden für den “Blumencode” ist ein Büchlein, das Richard von Helmhorst zu Beginn des 19. Jahrhunderts verfasst hat. Es hat auch heute noch seine Gültigkeit und gibt Blumen einen ganz besonderen Symbolcharakter.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Blumen und Pflanzen Garten Gedanken
Schlagwörter: Blumencode, Glück, Liebe, Sprache der Blumen
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Geschrieben von Angelica am 25. Juni 2011

Rituale gehören zum Leben der Menschen. Kinder beispielsweise brauchen einen immer gleichen Ablauf beim zu Bett gehen, das lässt sie zur Ruhe kommen und gibt ihnen das so wichtige Ur-Vertrauen. Aber auch Jugendliche und Erwachsene zelebrieren Rituale. Dazu gehörte zu früheren Zeiten der Samstagsstrauß, den der treu sorgende Ehemann seiner Gattin regelmäßig mitbrachte. Eine Tradition, die heute wieder auflebt.
Für viele Menschen hat das Wochenende seinen ganz eigenen Rhythmus. Es darf langsamer und entspannter zugehen als an den Alltagen: Kein Weckerklingeln am frühen Morgen, kein Minimalfrühstück in aller Eile und kein gehetzter Blick auf die Uhr, um rechtzeitig Bus oder Bahn zu erreichen. Auch wenn es für den Samstag ein privates Pflichtprogramm gibt, eingekauft werden muss und die Wohnung wieder etwas Pflege braucht, kann einen Gang zurückgeschaltet werden.
Bei der Einstimmung aufs Wochenende helfen lieb gewonnene Gewohnheiten, länger schlafen beispielsweise oder in Ruhe frühstücken. Für manche ist der Bummel durch die Einkaufsmeile am Samstagvormittag der Einstieg ins Wochenende. Dann sieht man auch den einen oder anderen, der fröhlich mit einem Blumenstrauß nach Hause geht. Ein Zeichen dafür, dass Blumen zum Wochenende einfach dazugehören. Und auch ein Hinweis darauf, dass Rituale dem Privatleben ein Stück Sicherheit und charmanter Geruhsamkeit verleihen. Ein notwendiger Gegenpart zu der sich immer hektischer und unsicherer gestaltenden Arbeitswelt.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Blumen und Pflanzen Einkaufen Gedanken
Schlagwörter: Blumen, Einkaufen, Rituale, Samstag
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