Der NordseeblogGeschrieben von Anne am 6. September 2011
Dieses Gelee, mit viel Liebe zubereitet. Schmeckt sicherlich jedem, der voll auf diese Früchte steht.
Himbeeren frisch vom Strauch ernten. Die langen Ranken sind ganz schön pieksig – aber was erträgt man nicht alles, um Frühmorgens eine Leckere Nordsee-Himbeer-Gelee Stulle zu essen …

Die frisch geernteten Himbeeren in einen Topf mit Deckel drauf und wenig Wasser drin geben und zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Da die Himbeeren von sehr zarter Konsistenz sind, dauert das nicht lange.

Zerfallene Himbeeren in ein Sieb geben und den Saft auffangen. Alternativ kann man auch ein Küchentuch über einen Topf spannen und den Himbeersaft da durchlaufen lassen. Das kann man am besten über Nacht machen.

Den aufgefangenen Himbeersaft abwiegen und mit der passenden Menge Gelierzucker (2:1) in einen Kochtopf geben. Alles miteinander vermengen und unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse dann ordentlich sprudelt, noch vier Minuten unter Rühren weiterkochen lassen.

Etwas von dem Nordsee-Himbeer-Gelee auf einen Unterteller geben und kontrollieren, ob das Gelee fest wird. Wenn dem nicht so ist, die Masse noch ein wenig weiterkochen lassen.
Geliert das Nordsee-Himbeer-Gelee sofort, kann es in gereinigte, heiß ausgespülte Gläser gefüllt werden. Diese sofort verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Vorsicht: Frisch eingekochtes Nordsee-Himbeer-Gelee nicht an den Deckeln herumtragen!
Sterile Gläser und ein passender Lagerort (kühl und dunkel) sorgen für bis zu drei Jahre Haltbarkeit. Ein angebrochenes Glas Nordsee-Himbeer-Gelee sollte im Kühlschrank aufgehoben werden.
Guten Appetit
Geschrieben von Anne
Kategorien: Blumen und Pflanzen Essen Geschenk Kochen Obst und Gemüse Selbermachen
Schlagwörter: Beeren, Gelee, Himbeern, lecker, Marmelade, Obst
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Geschrieben von Anne am 29. August 2011
Wir bekommen jede Woche von einem Nachbarn 20 frische Eier. Letzte Woche sind zu viele übrig geblieben, und wir brauchten ein Rezept, um sie zu verbrauchen. Die nächsten 20 kommen nämlich bald.
Also haben wir uns Nordsee-Baisers gemacht. Warum Nordsee? Wir leben so dicht an der Nordsee, dass die Hühner Nordsee-Luft atmen und auch Käfer sowie anderes Getier fressen, was in der Nordsee-Luft wächst und gedeiht. Und wir haben Zucker von unserer Supermarkt-Hausmarke genommen, die Nordsee heißt.
Zutaten
Das Eiweiß steifschlagen, die Schnitt-Probe machen. Schneide mit dem Messer durch das Eiweiß – bleibt der Schnitt sichtbar, ist das Eiweiß steif genug.
Wir fügen langsam den Zucker hinzu, während der Mixer rührt.

Mit Hilfe von zwei Löffeln die Masse auf dem Backblech verteilen und dann bei ca. 100 Grad etwa 100 Minuten “trocknen” lassen.

Unsere Nordsee-Baisers sind in der Mitte noch etwas “flüssig”, aber hier im Haushalt wird das so gemocht.
Tipp: Man kann die Masse, wenn man mag, auch auf Oblaten setzen. Wobei Essoblaten gemeint sind, nicht die fürs Poesie-Album.
Geschrieben von Anne
Kategorien: Einkaufen Essen Kochen Selbermachen
Schlagwörter: backen, Baiser, Dickmacher, superlecker
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Geschrieben von Anne am 15. August 2011

Du Brauchst für die Kürbissuppe:

Zuerst den Kürbis, die Frühlingszwiebeln, die Süßkartoffeln, die Möhren und die Kartoffeln würfeln. Schale kannst du beim Hokkaido dran lassen – musst du aber nicht.

Dann gibst du (bis auf das Fleisch) alles in einen großen Topf. Wenn du Fleisch hast, dann würfelst du das auch und brätst es in einer Pfanne knusprig an.

Gib zu deinen Gemüsewürfeln nun Gemüsebrühe, um die Würfel weich zu kochen.

Wenn die Würfel weich sind, kannst du sie mit einem Pürierstab pürieren oder – so wie ich es mache – zerstampfen. Je nachdem, ob man es lieber flüssiger oder stückiger mag.

Nun noch Schmand bzw. Creme Frischli (ALDI) in die Suppe einrühren. Gewürze nach persönlichem Belieben zufügen.

Nun kannst du deine Suppe auf einem Teller mit dem Fleisch und vielleicht noch mit Schnittlauch anrichten und genießen.
Guten Appetit
Geschrieben von Angelica am 9. August 2011

Suppen spalten die Bevölkerung: Es gibt Menschen, die lehnen die (mehr oder weniger) flüssige Nahrung gänzlich ab, andere wiederum können davon gar nicht genug bekommen. Ich liebe Suppen per se und ganz besonders Kürbissuppen.
Im vergangenen Jahr haben wir viel experimentiert, um die absolut geniale Kürbissuppe zu entwickeln. Und, siehe da, wir haben sie gefunden. Nur ein genaues Rezept gibt es dafür leider, leider nicht. Keiner von uns hat daran gedacht, eine Zutatenliste aufzuschreiben. Darum experimentieren wir weiter und sind schon nahe dran am Genialen.
Zutaten
Den Kürbis in Stücke teilen (da ist etwas Kraft erforderlich) und schälen. Eigentlich könnte man die Schale dran lassen, aber wir schälen halt immer. Das Fruchtfleisch in mittelgroße Würfel schneiden und 300 g davon für das Kürbisbrot abnehmen. Kartoffeln und Möhren schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Etwa ein Viertel davon abnehmen und noch kleiner schneiden.

Etwa 500 ml Wasser in einem mittelgroßen Topf erhitzen und die erforderliche Gemüsebrühe aus dem Glas hinzufügen. Dort hinein gibt man dann die Kürbisfleisch-, Kartoffel- und Möhrenwürfel und lässt das Ganze rund 15 Minuten weichkochen.
Die extrakleinen Kartoffel- und Möhrenwürfel werden in einem kleinen Topf bissfest gekocht, Wasser abgießen und beiseite stellen.
Den Kürbisfleisch-, Kartoffel- und Möhrenmix mit dem “Zauberstab” pürieren. Ist das ganze zu “fest”, noch etwas heißes Wasser hinzufügen. Dann nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Chili würzen. Um die Konsistenz und den Geschmack noch weiter zu verbessern, den Schmand einrühren. Man kann übrigens auch Sahne nehmen, Kokosmilch oder Creme fraiche.
Zum Schluss alles noch einmal gut erhitzen und die beiseite gestellten bissfesten Kartoffen- und Möhrenwürfelchen hinzufügen.
Verfeinern kann man diese Suppe, indem man gebratene Putenbrustwürfel hinzugibt.
Geschmacksurteil: Ausgesprochen lecker und durch die bissfesten Fleisch-, Kartoffel- und Möhrenwürfel weit weg von einer Magenschonkost für Zahnlose. Dazu passt das 1. Kürbisbrot wie “Faust auf Auge”.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Einkaufen Essen Kochen
Schlagwörter: Essen, Geschmacksurteil, Hokkaido, Kochen, Kürbis
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Geschrieben von Angelica am 8. August 2011

Bei uns fängt so ganz langsam die Kürbiszeit an. Im vergangenen Jahr haben wir einige Erfahrungen mit den Riesenbeeren (ja, der Kürbis gehört zu den Beerenfrüchten) gemacht. Am besten schmeckt uns der Hokkaido-Kürbis, er bringt dieses schöne Gelborange in Brote und Suppen.
Der Hokkaido, den wir heute von Lidl mitgebracht haben, ist bereits verarbeitet. Hier das Rezept für unser Kürbisbrot.
Zutaten
Hokkaido-Kürbis schälen (man kann bei diesem Kürbis zwar die Schale mit verwenden … tun wir aber nicht), 300 g abwiegen. 125 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, Kürbiswürfel einfüllen und weichkochen.
Inzwischen Kürbiskerne in der Mulinette (oder einem ähnlichen Gerät) kleinhacken. Mehl in eine Schüssel geben, Trockenhefe, Zucker und Salz untermischen, Kürbiskernstücke hinzufügen.

Die gekochten Kürbiswürfel abgießen und entweder mit dem Stabmixer pürieren oder einfach mit einem Kochlöffel etwas breiig-stückig rühren (das mögen wir viel lieber!). Wasser und Milch zum Kürbismus hinzufügen und dann vorsorglich die Temperatur messen. Wir haben dafür ein Wasserthermometer. Man kann auch mit einem (sauberen!) Finger testen, ob das Gemisch nicht mehr zu heiß ist. Warum das Ganze? Hefe verliert ihre Triebkraft, wenn die sie umgebende Masse heißer als 50 Grad Celsius ist … immerhin sind das ja “Lebewesen”, die den Teig aufgehen lassen.
Nun also die feuchten Zutaten in die Mehl-Kürbiskern-Hefe-Zucker-Salz-Mischung geben und die Küchenmaschine ihre Knetarbeit erledigen lassen. Wenn sich der Teig vom Schüsselrand löst, darf er ungefähr 30 bis 40 Minuten gehen …wobei er ganz brav in der Schüssel bleibt, sich nur mindestens verdoppeln muss.
Ist das passiert, wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ohne Mehl klebt das Zeug) noch einmal gut durchgearbeitet (Handarbeit – Hände vorher gut waschen) und zu einem Laib geformt. Wenn man das Brot in Form bringen möchte, sollte man den Teig in eine gefettete Kastenform geben. Wenn nicht, dann wird das fertige Brot so aussehen wie auf dem Foto … groß und etwas flach.
Bei 170 Grad Celsius ist das Brot in etwa 35 bis 40 Minuten fertig.
Geschmackurteil: Zur Kürbissuppe hat es ausgesprochen lecker geschmeckt. Wobei Anne meinte, es hätte etwas würziger sein können. Also, Notiz an mich, die Bäckerin: Das nächste mal ein bisschen mehr Salz und vielleicht auch Chili zugeben.
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