Der NordseeblogGeschrieben von Anne am 15. September 2011
Dieses Jahr haben wir unser Mini-Gewächshaus bestückt mit einer Paprika-, einer Gurken-, einer Chili- und drei Tomaten-Pflanzen. Keine Ahnung, was mich geritten hat, drei Tomaten-Pflanzen zu kaufen.
Die Tomaten kommen von Gärtner Pötschke, und es ist die Pink Wonder F1 – Tomate.
Wie für viele meiner Kunden galt auch für mich die Traditionssorte “Pink Brandywine” als eine der am besten schmeckenden Fleischtomaten. Deshalb freue ich mich, dass ich für Sie mit Pink Wonder F1 eine Premium-Nachfolgesorte gefunden habe. Die dunkelrosa gefärbten, flachrunden, leicht gerippten Früchte haben denselben, unvergleichlich intensiven Tomatengeschmack. Außerdem ist sie resistent gegen zahlreiche Krankheiten, bringt hohe Erträge und verfügt über ausgezeichnete Fruchtqualität. …
Quelle: Gärtner Pötschke (externer Link)
Ich kann nicht anders, ich muss es sagen! Ich HASSE Tomaten! Ich mag den Geruch nicht, den Geschmack nicht und alles in allem ist mir die Pflanze einfach unsympathisch.
Drei Pflanzen… nun ja.
Gewachsen sind die Pflanzen toll. Früchte waren auch schnell dran. Aufgrund des Sommers hatte ich gehofft, dass die Tomaten nicht mehr reif werden. Aber sie wurden reif – und wie reif. Man sagte mir, dass der Geruch und auch die Optik dieser Tomaten echt Klasse sind. Aber mehr als sechs Kilo wollte der feine Herr auch nicht mitnehmen!
Im Moment haben wir so viele Tomaten, dass ich keine Ahnung mehr habe, was ich damit machen soll. Tomatensauce habe ich schon gemacht, aber EHRLICH gesagt: Ich bin ein Fertig-Tomatensauce-Typ.
Ja, es ist traurig. Ich bin ein Opfer der Convenience-Produkte-Industrie!
Nächstes Jahr werde ich keine Tomaten mehr pflanzen.

Geschrieben von Anne
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Schlagwörter: Garten, Igitt, Pflanzen, Rot, Tomaten
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Geschrieben von Anne am 6. September 2011
Dieses Gelee, mit viel Liebe zubereitet. Schmeckt sicherlich jedem, der voll auf diese Früchte steht.
Himbeeren frisch vom Strauch ernten. Die langen Ranken sind ganz schön pieksig – aber was erträgt man nicht alles, um Frühmorgens eine Leckere Nordsee-Himbeer-Gelee Stulle zu essen …

Die frisch geernteten Himbeeren in einen Topf mit Deckel drauf und wenig Wasser drin geben und zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Da die Himbeeren von sehr zarter Konsistenz sind, dauert das nicht lange.

Zerfallene Himbeeren in ein Sieb geben und den Saft auffangen. Alternativ kann man auch ein Küchentuch über einen Topf spannen und den Himbeersaft da durchlaufen lassen. Das kann man am besten über Nacht machen.

Den aufgefangenen Himbeersaft abwiegen und mit der passenden Menge Gelierzucker (2:1) in einen Kochtopf geben. Alles miteinander vermengen und unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse dann ordentlich sprudelt, noch vier Minuten unter Rühren weiterkochen lassen.

Etwas von dem Nordsee-Himbeer-Gelee auf einen Unterteller geben und kontrollieren, ob das Gelee fest wird. Wenn dem nicht so ist, die Masse noch ein wenig weiterkochen lassen.
Geliert das Nordsee-Himbeer-Gelee sofort, kann es in gereinigte, heiß ausgespülte Gläser gefüllt werden. Diese sofort verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Vorsicht: Frisch eingekochtes Nordsee-Himbeer-Gelee nicht an den Deckeln herumtragen!
Sterile Gläser und ein passender Lagerort (kühl und dunkel) sorgen für bis zu drei Jahre Haltbarkeit. Ein angebrochenes Glas Nordsee-Himbeer-Gelee sollte im Kühlschrank aufgehoben werden.
Guten Appetit
Geschrieben von Anne
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Geschrieben von Angelica am 22. Juli 2011
Blattsalate sind beliebte Klassiker unter den Salaten. Sie können mit unterschiedlichen Salatpflanzen zubereitet werden. Es gibt milde bis geschmacklose Salatpflanzen bis zu sehr aromatischen oder bitteren Salatblättern. Hier ein Überblick.

Knackige, weiß-gelbe Blätter, die einen kolbenähnlichen Kopf bilden. Unbedingt lichtgeschützt lagern, sonst verfärben sich die Blätter grün, werden bitter. Mal nicht nur als Salat probieren, sondern auch gedünstet mit etwas Sahne und Speck.
Rübstiel sind sie Stiele und Blätter von Speiserüben- oder Kohlpflanzen besser gesagt eine eigenständige, vom Rübsen abstammende Unterart mit stark gefiederten Blättern.

Runder, fester, dicht verschlossener Kopf. Sehr robust, bleibt etwa eine Woche frisch. Die Blätter sind fleischig und knackig – daher auch der Name Krachsalat. Prima in Salatmischungen, fein in Wraps, Hotdogs oder zu gebratenem Fleisch.
Auch krause Endivie genannt. Stark gezahnte Blätter mit leicht bitterem Geschmack. Der Kopf hat ein helles, sehr zartes Herz. Passt zu gebratener Geflügelleber oder zu Ziegenfrischkäse. Als Dressing geeignet ist eine Senf-Vinaigrette.

Sehr empfindlich, daher rasch verbrauchen. Beim Einkauf auf intensiv grüne Blätter ohne Flecken und einen festen Kopf achten. Das helle Herz ist schön knackig, schmeckt sehr mild. Ideal mit würzigen Partnern wie Oliven, Tomaten und Kapern.
Derbe, dunkelgrüne Blätter mit dicker Blattrippe. Im Sommer milderer Geschmack als im Winter. Enthält verdauungsfördernde Bitterstoffe. Daher ein guter Vorspeisensalat. Aber auch fein im Kartoffelsalat oder im Sauerrahm-Dressing.

Pflücksalat mit stark gekrausten Blättern. außen dunkelrot, zum Strunk hin grün. Kleine Köpfe sind milder als die größeren. Der nussige, recht kräftige Geschmack harmoniert prima mit kräftigen Saucen. Lollo Rosso passt zu Kurzgebratenem.
Chinakohl hat einen festen, schmal bis ovalen zylindrischen Kopf mit einem Gewicht von einem bis drei kg. Die Blätter des Chinakohls sind meist gelbgrün und haben breite, weiße, leicht gekrauste Blattrippen. Chinakohl ist ganzjährig verfügbar.

Runder, fester Kopf mit burgunderfarbenen, weiß durchzogenen Blättern. Die meisten Bitterstoffe stecken im Strunk, sie sind im Sommer intensiver als im Winter. Am beten gemischt mit anderen Salaten oder gedünstet in Risotto oder in Nudelgerichten.
Namensgeber sind die eichenlaubähnlichen blätter, die zusammen einen lockeren Kopf bilden. Farbe: grün bis intensiv rot. Isti m Kühlschrank nur ein bis zwei Tage haltbar, daher rasch verbrauchen. Nussiger Geschmack. Passt gut zu Entenbrust und fisch.

Auch Romana-Salat genannt. Fester Kopf mit länglichen, stark-rippigen Blättern. Herber und kräftiger als Kopfsalat. Gekühlt etwa drei Tage haltbar. Gut in Partysalaten wie Reis-, Nudel- oder gemischtem Salat, da die Blätter nicht so shcnell zusammenfallen.
Mangold ist mit seinen langgestielten, bis zu 30 cm langen Blättern ein spinatartiges Gemüse. Es gibt diverse Sorten mit verschieden Blattfarben (bleich, gelb, hell- bis dunkelgrün), die Blätter können knitterig oder glatt sein. Man kann die Blätter und Stiele verzehrt aber nicht die Wurzeln.

Trendsalat der letzten Jahre. Sehr intensiver, scharf-nussiger Geschmack. Dicke Blattstiele sehr nitratreich, dabei beim Putzen besser entfernen. Fein in Salatmischungen, aber auch pur mit Parmesan und Balsamico-Essig. Oder in Verbindung mit Tomaten.
Aufbewahren: Blattsalate halten am längsten in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks.
Waschen: Salatblätter in laufwarmem Wasser vorsichtig waschen und gut trockenschütteln. Das geht am besten in einer Salatschleuder. Sonst verwässert das Dressing undschmeckt fade.
Zubereiten: (Blatt-)Salate erst unmittelbar vor dem Servieren zerkleinern. So bleiben sie schön knackig-frisch undvoller Aroma sowie Vitamine.
Geschrieben von Angelica
Kategorien: Essen Kochen Obst und Gemüse
Schlagwörter: Diät, Gesund, lecker, Salat, superlecker
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