Der NordseeblogGeschrieben von Anne am 29. März 2012

Möhren sind nicht nur zum Rohknabbern ein gesunder Genuss, eigenen sich nicht nur hervorragend in geraspeltem Zustand im Zusammenspiel mit Äpfeln als Rohkost, sondern schmecken auch Süßmäulern wie uns ausgezeichnet. Hier ein soeben erprobtes und für tauglich befundenes Rezept für Möhren-Nuss-Muffins.
Zutaten (für 12 Stück)
Für die Verzierung
Außerdem
Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, herausnehmen. (Aufpassen: Wenn es verführerisch duftet, dann die Pfanne sofort von der Herdplatte nehmen – von einer zur anderen Sekunde brennen die gemahlenen Nüsse sonst an.) Möhren schälen, fein reiben. Mit Orangensaft und -schale mischen.
Backofen auf 175 Grad Celsius vorheizen. In die Mulden des Muffin-Blechs Papierförmchen setzen (man spart sich das mühevolle Putzen des Blechs).
Mehl mit Haselnüssen, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Öl mit Eiern, Joghurt und Möhren verrühren. Möhrenmasse mit einem Kochlöffel unter die Mehlmischung rühren, bis alles gut vermengt ist.
Teig in die Förmchen füllen, Muffins bei 175 Grad Celsius im Ofen etwa 35 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen.
Orangensaft mit Puderzucker verrühren. Muffins damit bestreichen, mit Marzipanmöhren und nach Belieben mit gehackten Pistazien belegen.
Und hier noch die wichtigen Angaben für alle, die auf ihre Linie achten (müssen): Ein Muffin hat 310 kcal/1310 kj, 39 g Kohlenhydrate, 5 g Eiweiß, 15 g Fett.
Geschmacksurteil: Die Teile sind superlecker, weich, fluffig, saftig und sind auch noch nach zwei Tagen bestens essbar.
Anne
Geschrieben von Anne am 15. November 2011
Nach einer langen Nacht ohne wirklichen Schlaf schleppe ich mich am Morgen an den Frühstückstisch. Ob die Hunde es merken, dass ich heute nicht so fit bin? Kleine Biester! Nutzen jede kleinste Schwäche für sich aus.

Brandy legt ihren Kopf auf mein Bein und versucht von der Seite an meinen Toast zu kommen. Man beachte ihre gierigen Augen.

Taro schaut einfach mal unterm Tisch hervor und hofft auf einen Bissen von meinem Frühstück.
Jetzt wird es mir zu viel, und ich spreche ein Machtwort.

Brandy und Taro setzen sich nett neben den Tisch und hoffen immer noch.

Auch wenn Frauchen müde ist, gibt es nichts vom Tisch. Taro hat aufgegeben, und Brandy hat sich kurz nach dem Foto auch hingelegt.
Guten Appetit
Geschrieben von Anne am 4. November 2011
Zimtsterne sind eine köstliche Leckerei in der Advents- und Weihnachtszeit. Sie sind nicht ganz so einfach herzustellen, aber die Mühe lohnt sich!

Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett anrösten und abkühlen lassen.
Eiweiß, eine Prise Salz und Zitronensaft steif schlagen. Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis er sich gelöst hat. Drei Esslöffel Eischnee zurückstellen. Vanillezucker, Zimt, Haselnüsse und 100 Gramm gemahlene Mandeln unterrühren. Alles abgedeckt etwa zwei Stunden kalt stellen.
Dann die Teigmasse zwischen zwei Backpapierstücken etwa ¾ Zentimeter dick ausrollen. Mit einer in Zucker getauchten Ausstechform Sterne ausstechen und auf Bleche mit Backpapier setzten. Zurückgestellten Eisschnee mit einigen Tropfen Wasser verrühren, die Sterne damit bestreichen.
Im vorgeheizten Ofen bei 150 Grad Celsius (Gas 1, Umluft 10 bis 12 Minuten bei 140 Grad Celsius) auf der untersten Schiene 15 bis 18 Minuten sehr hell backen.
Mit Backpapier vom Blech ziehen und abkühlen lassen. Nach Belieben mit Zimt bestäuben.
Tipp einer lieben Freundin: Statt zwischen Backpapier den Teig zwischen einem an den Seiten aufgeschnittenen Gefrierbeutel ausrollen…
Lecker Zimtsterne
Geschrieben von Anne
Kategorien: Einkaufen Essen Selbermachen Zutaten
Schlagwörter: lecker, Weihnachten, Zimt, Zimtsterne
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Geschrieben von Anne am 6. September 2011
Dieses Gelee, mit viel Liebe zubereitet. Schmeckt sicherlich jedem, der voll auf diese Früchte steht.
Himbeeren frisch vom Strauch ernten. Die langen Ranken sind ganz schön pieksig – aber was erträgt man nicht alles, um Frühmorgens eine Leckere Nordsee-Himbeer-Gelee Stulle zu essen …

Die frisch geernteten Himbeeren in einen Topf mit Deckel drauf und wenig Wasser drin geben und zum Kochen bringen. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Früchte zerfallen. Da die Himbeeren von sehr zarter Konsistenz sind, dauert das nicht lange.

Zerfallene Himbeeren in ein Sieb geben und den Saft auffangen. Alternativ kann man auch ein Küchentuch über einen Topf spannen und den Himbeersaft da durchlaufen lassen. Das kann man am besten über Nacht machen.

Den aufgefangenen Himbeersaft abwiegen und mit der passenden Menge Gelierzucker (2:1) in einen Kochtopf geben. Alles miteinander vermengen und unter Rühren zum Kochen bringen. Wenn die Masse dann ordentlich sprudelt, noch vier Minuten unter Rühren weiterkochen lassen.

Etwas von dem Nordsee-Himbeer-Gelee auf einen Unterteller geben und kontrollieren, ob das Gelee fest wird. Wenn dem nicht so ist, die Masse noch ein wenig weiterkochen lassen.
Geliert das Nordsee-Himbeer-Gelee sofort, kann es in gereinigte, heiß ausgespülte Gläser gefüllt werden. Diese sofort verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

Vorsicht: Frisch eingekochtes Nordsee-Himbeer-Gelee nicht an den Deckeln herumtragen!
Sterile Gläser und ein passender Lagerort (kühl und dunkel) sorgen für bis zu drei Jahre Haltbarkeit. Ein angebrochenes Glas Nordsee-Himbeer-Gelee sollte im Kühlschrank aufgehoben werden.
Guten Appetit
Geschrieben von Anne
Kategorien: Blumen und Pflanzen Essen Geschenk Kochen Obst und Gemüse Selbermachen
Schlagwörter: Beeren, Gelee, Himbeern, lecker, Marmelade, Obst
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Geschrieben von Angelica am 8. August 2011

Bei uns fängt so ganz langsam die Kürbiszeit an. Im vergangenen Jahr haben wir einige Erfahrungen mit den Riesenbeeren (ja, der Kürbis gehört zu den Beerenfrüchten) gemacht. Am besten schmeckt uns der Hokkaido-Kürbis, er bringt dieses schöne Gelborange in Brote und Suppen.
Der Hokkaido, den wir heute von Lidl mitgebracht haben, ist bereits verarbeitet. Hier das Rezept für unser Kürbisbrot.
Zutaten
Hokkaido-Kürbis schälen (man kann bei diesem Kürbis zwar die Schale mit verwenden … tun wir aber nicht), 300 g abwiegen. 125 ml Wasser in einem kleinen Topf erhitzen, Kürbiswürfel einfüllen und weichkochen.
Inzwischen Kürbiskerne in der Mulinette (oder einem ähnlichen Gerät) kleinhacken. Mehl in eine Schüssel geben, Trockenhefe, Zucker und Salz untermischen, Kürbiskernstücke hinzufügen.

Die gekochten Kürbiswürfel abgießen und entweder mit dem Stabmixer pürieren oder einfach mit einem Kochlöffel etwas breiig-stückig rühren (das mögen wir viel lieber!). Wasser und Milch zum Kürbismus hinzufügen und dann vorsorglich die Temperatur messen. Wir haben dafür ein Wasserthermometer. Man kann auch mit einem (sauberen!) Finger testen, ob das Gemisch nicht mehr zu heiß ist. Warum das Ganze? Hefe verliert ihre Triebkraft, wenn die sie umgebende Masse heißer als 50 Grad Celsius ist … immerhin sind das ja “Lebewesen”, die den Teig aufgehen lassen.
Nun also die feuchten Zutaten in die Mehl-Kürbiskern-Hefe-Zucker-Salz-Mischung geben und die Küchenmaschine ihre Knetarbeit erledigen lassen. Wenn sich der Teig vom Schüsselrand löst, darf er ungefähr 30 bis 40 Minuten gehen …wobei er ganz brav in der Schüssel bleibt, sich nur mindestens verdoppeln muss.
Ist das passiert, wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (ohne Mehl klebt das Zeug) noch einmal gut durchgearbeitet (Handarbeit – Hände vorher gut waschen) und zu einem Laib geformt. Wenn man das Brot in Form bringen möchte, sollte man den Teig in eine gefettete Kastenform geben. Wenn nicht, dann wird das fertige Brot so aussehen wie auf dem Foto … groß und etwas flach.
Bei 170 Grad Celsius ist das Brot in etwa 35 bis 40 Minuten fertig.
Geschmackurteil: Zur Kürbissuppe hat es ausgesprochen lecker geschmeckt. Wobei Anne meinte, es hätte etwas würziger sein können. Also, Notiz an mich, die Bäckerin: Das nächste mal ein bisschen mehr Salz und vielleicht auch Chili zugeben.
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